So heute kann ich nun endlich mal eine offizielle Ausrede veröffentlichen, warum die nächsten 3 Tage hier nichts veröffentlicht wird. Ich bin nämlich ab morgen bis Sonntag in Dortmund eine gute Freundin besuchen! Yeah! Endlich kein unangenehmes Schweigen mehr, keine regelmässigen Besucher die sich fragen: “Hat er die Blog-Sinnkrise? Ist er vielleicht gar Drogenabhängig?”
Als alter FC Bayern Fan (ja ich hab mich geoutet) ist Dortmund ja nun eigentlich ein (gelbes) Tuch für mich, aber wat mutt, dat mutt. Für Frauen tut man halt viel
Sogar so viel, dass ich seit letzten Wochenende nun endlich mal regelmässig jogge :-O Wer mich kennt, wird nun glauben, ich sei wirklich drogenabhängig oder dass sie mir vielleicht ein Kind angehangen hat. Aber nichts dergleichen. Das Wochenende wird einfach sportlich herausfordernd und stressig und da das Wetter hier in Mainz eh besser ist als im Rest von Deutschland, jogge ich nun täglich am frühen Abend den Rhein entlang. Eigentlich ist es ja eher eine Mischung aus walken und joggen, da ich definitiv noch nicht fit genug bin, um ein 5,5 Kilometer Jogging lebend zu überstehen. Zumal 3 echt fiese Berge auf dem Weg liegen.
Wenn ich wieder da bin, mach ich auch mal ne Fotostrecke und ihr dürft dann virtuell mitjoggen
Archiv für Juli, 2004
So langsam werde auch ich von den Spammern entdeckt. Trotz der Ruhe in den letzten Tagen …
Zwar durfte ich noch keinen Kommentar-Spammer begrüssen (oh gott mein Ego leidet!), aber in den letzten Tagen kam alle paar Minuten bis Stunden ein Referrer-Spam von trueuninstall.com. Allerdings frage ich mich: kontrollieren Spammer überhaupt ihren Erfolg? Schliesslich habe ich gar keine aktuelle Referrer-Liste auf meiner Seite und werde diese auch nie einführen (*fingerkreuz*). Der Spammer ruft meine Seite also total vergeblich ab.
Nur in meinen nicht-öffentlichen Statistiken taucht er auf.
Trotzdem hab ich ihn jetzt in meine htaccess mit aufgenommen, dann enthält die Statistik endlich wieder die Einträge für die sie da ist: Bots Bots und nochmals Bots
Gestern habe ich nun die letzte Folge der 3. Season von Star Trek: Enterprise schauen können. Ein Bekannter war vor kurzem in den USA und hat ein paar Aufnahmen mitgebracht, die wir uns in den letzten Tagen angeschaut haben.
Echte Star-Trek Fans werden es mit dieser neuesten Inkarnation der Abenteuer des Raumschiffs Enterprise in den Weiten des Alls schwer haben, verlassen die 24 Folgen doch das bekannte Terrain der vorherigen Abenteuer in TOS, TNG, DS9 und VOY. Es wird gekämpft, eine Menge! gekämpft, gemordet, geraubt und die Zwecke heiligen nicht nur bei G.W. Bush die Mittel, sondern neuerdings auch im Roddenberry-Universum.
Wer keine Spoiler lesen will, braucht jetzt nicht weiterzulesen, ich werde zwar keine Details bekanntgeben, aber … ihr seid gewarnt
Am Ende der zweiten Season in der Folge “The Expanse” konnten wir sehen, wie die Erde durch eine mysteriöse Kugel (engl: “Probe”) angegriffen wurde und 7 Millionen Erdenbürger in den Tod riss. Nach viel Palaver, Betroffenheit, Wut und Rachegefühlen stellte sich heraus, dass die Xinti (engl., gesprochen wie “Sindi”) für diesen heimtückischen Überfall verantwortlich waren und dies nur eine Warnung gewesen ist. Die Xinti entwickeln nämlich eine noch viel grössere Waffe, die die gesamte Erde vernichten soll. Die Xinti, die seit Jahrzehten von den Guardians (Wesen aus der Zukunft) beschützt und geleitet werden, haben von diesen nämlich erfahren, dass die Menschen in 400 Jahren die Xinti ausrotten und vernichten werden. Und die einzige Möglichkeit der Xinti sich zu verteidigen, ist die Menschheit zu vernichten. Captain Archer und seine Crew werden nun auf DIE MISSION geschickt, die Waffe zu finden und zu vernichten … um jeden Preis.
Diese MISSION zieht sich über die ganze Staffel hin. In bester Babylon 5 Manier beherrscht dieses Thema alle Folgen der 3. Season und je länger die Season wurde, desto mehr gingen die Stories der einzelnen Episoden ineinander über. In TOS gab es pro Folge eine einzelne Geschichte. In TNG gab es ab und zu einen Zweiteiler. Und mit dem Erfolg von Babylon 5 entwickelte sich auch DS9 zu einer grossen alles umspannenden Geschichte. In dieser Hinsicht ähnelt Enterprise jedenfalls immer mehr Babylon 5.
Wie oben schon erwähnt werden die echten Trekkies sich enttäuscht von Enterprise abwenden. War doch schon Deep Space 9 für die meisten zu düster. Und “Enterprise” wird noch viel düsterer: Kämpfe, Blut, Streitereien unter den Führungsoffizieren. Das gab es in dieser Form und Menge in Star Trek bisher nicht.
Zudem kommt hinzu, dass man der 3. Season anmerkt, dass sie nach 11.9.2001 entstanden ist. Die ganze Story – bösartige Aliens überfallen plötzlich die gute Menschheit und drohen sie zu vernichten, weshalb ein Kriegsschiff geschickt wird um die ultimativ böse Waffe zu zerstören – erinnert frappierend an reale Ereignisse. Captain Archer und seine Crew werden im Laufe der 24 Folgen so manches Prinzip über Bord werfen, um DIE MISSION nicht zu gefährden, die MISSON entwickelt sich zu einem quasi-religiösen Feldzug für das Wohl der Menschheit, dem alles unter geordnet wird.
Ein Mörder als Captain, eine drogenabhängige 1. Offizierin, ein kritikunfähiger Führungsoffizier und ein beinharter militärischer Befehlshaber bilden die Crew der Enterprise, die sich am Ende sogar als Piraten betätigt, um die Menschheit zu retten. Wann gab es das schonmal bei Star Trek?
Die einzelnen Folgen selbst sind durchaus interessant, auch wenn ähnliche Geschichten schon in anderen Star Trek Folgen behandelt wurden. Aber das ist auch kein Wunder bei inzwischen in die hunderten gehenden Star Trek Geschichten. Was mich aber am meisten stört, ist dass Zeitreisen inzwischen gang und gäbe sind. Sprach Mr. Spock in Star Trek IV noch von einer theoretischen Möglichkeit der Zeitreise und waren die Vulkanier in den ersten beiden Seasons von Enterprise noch der Meinung, dass Zeitreisen absolut unmöglich sind, kommt das inzwischen wirklich viel zu oft vor. Und das mieseste daran ist, dass sich zu wenig mit den Folgen von Zeitreisen auseinandergesetzt wird: Änderungen an der Zeitlinie in der Vergangenheit ziehen ganz offensichtlich keine sofortigen Folgen in der Zukunft nach sich :-O : Was ist, wenn mich mein eigener Enkel tötet, den ich gezeugt habe, als ich in die Vergangenheit katapultiert wurde? Was passiert mit Nachkommen von Menschen, die ich in der Vergangenheit töte? Wird die Geschichte dadurch verändert? All das passiert in der 3. Season, aber es passiert einfach, ohne weitere Auswirkungen.
Im Grossen und Ganzen ist diese Season gute Unterhaltung und eine angenehme Abwechslung zu den sterilen zwischenmenschlichen Beziehungen wie sie noch bei Star Trek: TNG gang und gäbe waren. Dort durfte nur Riker ein schüchterner Frauenheld sein, der ein bisschen mit Deanna Troi anbandeln durfte. Nachdem es aber schon bei DS9 heftiger unter den Besatzungsmitgliedern zuging, macht Enterprise in dieser Beziehung einen Quantensprung. Die Geschichten wirken so wesentlich menschlicher und realer, auch wenn es natürlich eine Science-Fiction-Serie bleibt, in der es von Fehlern nur so wimmelt.
Das Ende der letzten Folge wird übrigens mit einem Cliffhanger abgeschlossen, der die ganze Düsternis und Ernsthaftigkeit der Season (ganze Menschheit steht vor der Ausrottung etc. pp.) ad absurdum führt. Wie die Macher von Star Trek dies auflösen werden, darauf bin ich gespannt … bis zum Herbst, dann geht die 4. Season los.
Heise berichtet heute über einen neuen Service von Opera, “Einstiegshilfen für Umstiegswillige” bereitzustellen.
Neben Skins, Toolbars, Menüs und Tastaturkürzel für den IE, Firefox und Apples Safari – die mich nicht wirklich interessieren – gibt es auch Vorbelegungen für Webentwickler. Und die sind richtig gut!
Die Menüs werden z. B. so erweitert, dass die komplette CSS 2.1 und 3.0 – und zig weitere W3C Standards – Dokumentation direkt aus dem Opera Menü erreichbar ist. Die aktuell angezeigte Website kann man auf XHTML, HTML, RSS, ATOM und zig andere Sachen validieren. Richtig toll finde ich auch den CSS-Button in der Toolbar, der die zugrundeliegende CSS Datei der aktuellen Seite im Browser aufruft. Damit entfällt das zeitaufwändige Öffnen des Sourcecodes und manuellem Raussuchen des Links zur CSS-Datei. Auch schön: Die Toolbars werden so eingestellt, dass sie möglichst wenig Platz auf dem Bildschirm belegen. Allerdings wird auch die Personal Toolbar deaktiviert und die brauche ich dann doch häufiger ![]()
Leider sind die verschiedenen Setups überhaupt nicht dokumentiert, so dass nicht wirklich klar ist, was die Tastatureinstellung für die Webentwickler jetzt vom Standard unterscheidet.
Trotzdem danke Opera für diese wirklich sinnvollen Voreinstellungen, die könnte man durchaus schon im Standard mitliefern
Was vielleicht auch noch schön wäre, wenn man SelfHTML so wie die CSS Dokumentation mit in die Menüs integrieren könnte. Mal nachher in die Opera Foren schauen, vielleicht hat sich ja schon jemand die Mühe gemacht.
Update: bei den bereitgestellten Setups für Webentwickler, handelt es sich wohl um die Orignal Setups von Moose. Dort gibt es auch eine englische Beschreibung, was alles verändert wird. Hätte Opera auch gleich verlinken können …
Grad im iTMS gefunden: Melissa Auf der Maur
Eine kanadische Rocksängerin, die wohl auch schon in Courtney Loves Band “Hole” gesungen hat. Das gerade erschienene Album “Auf der Maur” hört sich ganz gut an, schöner Rock im Stil von “Hole”. Die Homepage ist aber ein wahres Kleinod: In einem minimalistischen Flashplayer darf man sich 4 Titel aus dem aktuellen Album in kompletter Länge (!) in guter Qualität anhören. Dazu gibts noch qualitativ nicht so berauschende Briefmarkenversionen von 3 verschiedenen Videos, auch die in kompletter Länge.
Eigentlich wollte ich das Album im iTMS schon wegklicken, klang ganz gut, aber nunja … 10 € ich weiss nicht … dann hab doch noch ne Google-Suche angeworfen und der erster Treffer führte mich zur besagten Seite.
iTMS fehlen ganz eindeutig ein paar Backgroundinformationen zu den Bands, ein Link zur Homepage würde sich z. B. ganz gut machen denk ich. Wenn ich mir die 4 Songs von der Homepage noch ein paar mal angehört habe, kaufe ich das Album bestimmt doch noch
Hab heute mal das schlechte Wetter dazu genutzt, meinen Lieblings-Mp3-Player, Brenner und Musikverwaltungstool endlich mal dazu zu benutzen, wozu es Apple auf den Markt geworfen hat: zum Einkaufen von Musik.
Trotz dass iTunes als MP3 Player etc. wirklich richtig genial ist (einen Macintosh-Rechner zu besitzen, ist ja auch immer noch mein Traum) hatte ich doch Bedenken auch meine Musik dort einzukaufen. Das liegt einerseits natürlich daran, dass ich recht viel in Linux unterwegs bin und das verwendete Format bzw. das das Format umgebende DRM dort bisher nicht abspielbar ist. Andererseits habe ich auch Bedenken, dass ich mich damit an eine Firma binde. Was wenn ich die Dateien in 5 Jahren irgendwann mal wiederfinde und sie abspielen will? Wird das Format noch unterstützt? Gibt es Apple dann noch? Oder muss ich dann alles neu kaufen? Die Lizenzbedingungen von Apple sehen zwar vor, dass man die Dateien unbegrenzt als Audio-CDs brennen darf, aber so richtig traue ich diesem Braten bisher nicht.
Aber es sollte ja auch nur ein Test sein. Also den Music Store erstmal eingeschaltet (hatte die Funktion bisher ausgeschaltet, danke für dieses Feature Apple!) und ein bisschen geguckt. Zuerst bin ich mal auf dem US-Shop gelandet. Lag vermutlich aber daran, dass ich die englische Version habe. Also umgeschaltet und angefangen mich umzugucken. Auf den ersten Blick wirkt das Angebot sehr übersichtlich und extrem aufgeräumt (im positiven Sinne!). Ich habe aber auch nichts anderes von Apple erwartet, im Oberflächen designen waren sie schon immer gut. Die Bedienung ist kinderleicht, schnell klickt man sich durch die verschiedenen Genres und hört sich zu jedem Lied eine 30sekündige Preview in sehr guter (Original?) Qualität an. Es gibt zwar zu den einzelnen Alben nicht allzuviele Informationen (Name, Interpret, Erscheinungsdatum und Cover müssen genügen) aber immerhin, bisher kann man nichts schlechtes sagen.
Das Angebot ist bisher – wie auch schon andere bemerkt haben – aber leider sehr dünn, besonders im deutschsprachigen Bereich. Wollte mir eigentlich von den Sportfreunden Stiller den Song “Ich Roque” runterladen, aber nix da. Von der Gruppe gibts leider nur 2 ältere Alben aus 2002 und 2003.
Die Preise können dagegen auf voller Linie überzeugen. Einzelne Songs kosten generell 0,99 € und Alben jeweils 9,99 €. Mal schauen ob Apple diesen Preis auch auf lange Sicht halten kann, da es momentan wohl eher ein Dumping-Angebot ist. Die Musikindustrie und diverse Verwertungsgesellschaften waren bisher leider der Meinung die riesigen Einsparungen die sie durch den Download der Musik haben, nicht an die Kundschaft weiterzugeben.
Fürs kaufen muss man sich dann eine Apple ID zulegen (irgendwoher kennen wir das doch schon
), was aber direkt aus dem Programm heraus möglich ist und mit wenigen Klicks erledigt ist. Zum Bezahlen braucht man aber unbedingt eine Kreditkarte.
Da es “Ich Roque” wie gesagt nicht gab und ich beim Stöbern auch nichts direktes gefunden hab, wofür ich Geld ausgeben wollte (obwohl mir “Nevermind” von Nirvana schwer in der Nase lag), hab ich mich letztlich für einen Song aus dem Best Of von Boney M. entschieden: “Ma Baker”
Ja ihr habt richtig gehört. Geiler Song. Schöner Party Rhythmus
Nach kaufen und bestätigen steht der Song dann direkt in der Music Library mit allen Informationen und Cover zur Verfügung. Schön!
Fazit: Apple macht es den Kunden extrem leicht, sich die Musik, die man wirklich will, so einfach wie möglich über das Internet zu kaufen. Jeder, der überhaupt mit diesem Gedanken spielt und auf die Original CD verzichten kann, sollte sich iTunes auf jeden Fall mal anschauen. Durch die Brennmöglichkeit auf Audio CD muss man auch nicht allzuviel Einschränkungen hinnehmen, auch wenn natürlich das AAC Format, auf das Apple setzt, verlustbehaftet arbeitet und eine neuerliche MP3 Kompression wahrscheinlich schon mit grossen (Hör-) Einschränkungen versehen ist.
Die Bedienung des iTunes Music Store ist kinderleicht, die Preise ordentlich und das iTunes Programm selbst ist sowieso klasse, auch ohne Store. Mal schauen wenn es das Sportfreunde Stiller Album dort komplett zu kaufen gibt, überlege ich mir mal, ob ich mir das dort hole.
Ich hab ja schonmal was über das Uptime-Project geschrieben. Heute muss ich leider bekannt geben, dass meine Jagd nach dem Rekord (okay der liegt aussichtslos weit vorne, aber wenigstens 100 Tage Uptime wären schön gewesen) heute leider erstmal beendet ist. Die Bauarbeiten in meinem Bad und inzwischen auch im Flur und der Küche
gehen leider voran, sodass heute neue Stromleitungen und ein neuer Sicherungskasten verlegt und angeschlossen werden. Deshalb musste ich heute früh meinen Server nach 91 Tagen 22 Stunden 37 Minuten und 39 Sekunden das erste Mal herunterfahren
Ruhe er in Frieden!
Mal schauen ob ich ihn wieder hochgefahren bekomme, nach 91 Tagen hab ich bestimmt vergessen, welche Dienste ich unbedingt von Hand starten muss …
Und dann waren da noch 2 gefundene Links:
Die schlimmste deutsche Internetseite ever
Ein leckerer Metzger mit leckeren Rezepten und Zutaten