Der iPod und mein gesellschaftlicher Status

Seitdem ich den iPod mini habe, bin ich äusserst beliebt. Alle möglichen und unmöglichen Leute, die vorher nicht wirklich viel mit mir zu tun haben wollten, bleiben auf einmal an meinem Schreibtisch im Büro stehen und fangen Diskussionen an: über Apple und iTunes, über MacOs, über Musik, wie man Radio hört, was es an Zusatzmodulen für den iPod gibt. Selbst der Bereichsleiter in meiner Firma (direkt dem Vorstand unterstellt) bleibt bei mir stehen und erzählt freimütig, dass er sich einen Mini wünscht und dass er plant den iTrip – verbotenerweise – in Deutschland zu betreiben.

Ich bin erstaunt, wie ein einfaches Stück grüner Hardware mit einem angebissenen Apfel soviel Aufmerksamkeit erregen kann. Ist doch auch “nur” ein MP3 Player. Was passiert dann erst, wenn ich ein iBook oder ein Powerbook auf der nächsten LAN-Party auspacke?

5 Kommentare to “ Der iPod und mein gesellschaftlicher Status ”

  1. Sebbi says:

    Professoren und Studenten, die einen iBook auspacken haben gleich einen ganz dicken Bonus bei allen anderen. Apple hat halt ein gewisses Image geschaffen, das mit ihnen unwiderruflich verbunden wird. Trotz der Tatsache, dass es besseres und billigeres gibt, sind ihre Produkte doch begehrt :-)

    Der gesellschaftliche Status ändert sich aber auch direkt, wenn man ein neues Multimedia-Super-Dupa-Handy auf seinem Bürotisch liegen hat. Da fragt sogar die Chefin nach, was es alles kann :-)

  2. Marco says:

    wie jetzt? Billiger *UND* besser? Das geht doch gar nicht! Billiger ganz bestimmt aber bessere und bedienerfreundlichere Notebooks als von Apple gibt es ihmo nicht. :)

  3. René says:

    ich habe schon immer eine Allergie gegen Leute, die einen bewundern, weil man etwas hat. Ich mag lieber die Leute, die einen bewundern, weil man etwas kann.

    Denn: auf das was ich tue, kann ich Stolz sein, auf das, was am Ende nur andere taten, nicht.

    In meinen Studiengang scheint die AppleEuphorie eher mäßig zu laufen – da wollte uns schon ein Professor vom neuen iPod schwärmen ;-) Auch hat es bisher sich nur einer getraut, ein Laptop mit in die Vorlesung zu bringen ….

  4. André says:

    Du erntest ein paar interessierte Blicke, ein zwei Freaks setzen sich zu Dir, Du erklärst Ihnen was unter AppleOS alles NICHT geht bzw. läuft… startest den PC-Emulator und fängst an mitzuzocken (wärend Du Dich innerlich drüber ärgerst das das ganze emuliere total langsam läuft und Du nimmst Dir vor nächstes mal wieder den schnöden MainstreamPC mitzukarren) ;-)

  5. Marco says:

    tsktsk ein Unmissionierter!

    Ich würde das iBook doch nur mitbringen um damit anzugeben, der PC steht natürlich zusätzlich daneben. Und auf dem iBook klebt ein Zettel: “Nicht füttern! Beisst!” :)

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