Lost
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Da ich momentan krank geschrieben bin, habe ich mir auch die zweite (neue) amerikanische Serie, die momentan praktisch ohne Zeitversatz im Original von Premiere ausgestrahlt wird, angeschaut.
“Lost” (imdb) kann man im Prinzip als Flugzeugabsturz-Katastrophenfilm im Serienformat bezeichnen. Ein Flugzeug stürzt auf eine einsame Insel irgendwo im Pazifik ab. Da sie vorher mehr als 1000 Meilen vom Kurs abgekommen waren, suchen die Suchtrupps an der falschen Stelle. Die Überlebenden müssen nun allein zurecht kommen.
Wie gesagt: man kann “Lost” so bezeichnen, muss man aber nicht.
Ich hatte mir eigentlich nicht viel versprochen, auf einen Katastrophenfilm in 24 Teilen hatte ich eigentlich keine Lust. Aber schon nach wenigen Folgen, schaue ich wie gefesselt zu, wie die Handvoll Überlebender mit sich und der Insel um ihr überleben kämpfen.
Die Besetzung ist eigentlich typisch für dieses Genre: ein Held (Matthew Fox), eine schöne aber geheimnisvolle Frau für den Helden (Evangeline Lilly), ein Drogensüchtiger (Dominic “Meriadoc ‘Merry’ Brandybuck” Monaghan), ein Fiesling, eine Schwangere, ein paar Familien. Nur der Iraker (Naveen Andrews), der – witzig! – im ersten Golfkrieg gekämpft hat, wohlgemerkt in der republikanischen Garde, fällt etwas aus dem Rahmen. Dafür sind die Rollen aber wirklich Klasse besetzt, die Darsteller kommen überzeugend rüber, man versteht sein Handwerk. Das Setting ist ausserdem wirklich klasse (scheint wirklich ne tropische Insel zu sein, vielleicht ist es aber auch nur ein abgelegener Strand in Florida). Man merkt das viel Geld und Aufwand in den Folgen stecken.
Die Überlebenden merken übrigens schon bald, das das Eiland, auf dem sie nun die nächsten 24 Folgen gestrandet sind, mehr als ein Geheimnis birgt …