Archiv für November, 2004

Half-Life 2 gehackt … finally

Wenn man den einschlägigen Webseiten glauben kann, ist es nun doch passiert: Half-Life 2 wurde erfolgreich gehackt. Von der Hackergruppe Vengeance ist gestern eine komplette 5-CD-Version erschienen, die sich komfortabel installiert lassen soll. Angedeutet hatte es sich in den letzten Tagen und Wochen schon, als zumindest teilweise funktionierende Versionen herumgeisterten, die aber noch viele Probleme machten.

Wenn die Meldungen stimmen, hat sich eins wieder bewiesen: es gibt keinen 100%-igen Kopierschutz! All die Schererein, die die ehrlichen Kunden über sich ergehen lassen mussten, waren mal wieder vollkommen sinnlos. Da ich sowieso nicht so der Shooter-Freak bin, hätte ich mir das Spiel eh nicht gekauft, aber selbst wenn … solche Auswüchse muss man nicht wirklich unterstützen. :(

PS: Nein ich hab es nicht! Ich hab (manchmal) meine Prinzipien und diese haben mich auch schon von C&C: Generals abgehalten.

Erdnüsse im Drillingspack

Hab mir seit mehreren Jahren erstmals wieder Erdnüsse im “Mantel” (d.h. mit Schale) gekauft und war recht überrascht, dass die meisten Erdnüsse nun zu dritt in der Schale sind. Bin mir 100% sicher, dass das vor x Jahren noch anders war und damals die meisten Nüsse sich nur zweit aneinander gekuschelt haben. Haben die Erdnussfarmer das in den letzten Jahren echt so gezüchtet, dass Erdnüsse nun ein günstigeres Frucht-Verpackungs-Verhältnis haben? Sind das etwa Gen-Erdnüsse?

Oder hab ich einen an der Waffel mir wegen sowas Gedanken zu machen?

DVDs im Ausverkauf

Als ausgesprochener Filmfan versuche ich natürlich meine Filme möglichst günstig zu bekommen. Man könnte Filme dank der “Fortschritte” des Internets zwar auch ganz kostenlos bekommen, aber eine DVD von einem guten Film im Schrank stehen zu haben, ist dann doch meist was ganz anderes. Zumal die DVD einer DIVX-AVI-selbstgebrannten in Punkto Komfort und Kompatibilität doch deutlich überlegen ist.

Deshalb bin ich natürlich immer wieder auf der Suche nach Schnäppchen. Unerschöpfliche Quellen sind dabei die Foren Area DVD und DVD Inside. Mit den wirklichen Hardcore-DVD-Sammlern in diesen Foren kann ich mich zwar nicht messen (Sammlungen von mehreren hundert bis mehreren tausend DVDs sind dort die Regel), aber auch ich gehe stramm auf die 50 DVDs zu.

Diese Woche hab ich mal wieder richtig zugeschlagen:

Wer sich jetzt über die krummen Beträge wundert und warum z. B. Blade Runner so extrem bilig ist, der wundert sich zurecht. In Deutschland sind diese Preise jedenfalls nicht zu bekommen, auch wenn Amazon recht viele DVDs von Schrott-Filmen sehr günstig verkauft.
Nein, um wirklich gute Schnäppchen zu machen, muss man ins Ausland gehen. Vorraussetzung ist natürlich eine Kreditkarte und je nachdem wo man bestellt, einen regional-code freien DVD-Player und einen PAL60- (NTSC auf PAL) Fernseher. Ausserdem sollte man natürlich der englischen Sprache mächtig sein, da es nur wenige deutsche Scheiben im Ausland gibt (dazu später noch mehr).

Mein Lieblingsshop mittlerweile – bei dem ich auch obige Filme bestellt habe – ist der kanadische Shop dvdsoon.com. Die Oberfläche ist zwar nicht so funktional und einfach wie amazon, aber dafür bietet er unschlagbar günstige Preise. Und das beste ist, dass die Lieferung weltweit kostenlos ist.

Man muss aber ein paar Dinge bei der Bestellung beachten. Zuerst einmal ist das ganze vollkommen legal. Privates Importieren von DVDs widerspricht keinem Gesetz und keinen Vorschriften. Allerdings kann es sein, dass die Sendung unter Umständen vom deutschen Zoll geöffnet wird. Wenn der Bestellwert der Sendung nämlich über der Zollfreiheitsgrenze von 22 € liegt, muss der Empfänger Einfuhrumsatzsteuer und Zoll auf die Waren zahlen. Umsatzsteuer sind wie gehabt 16 % und der Zoll liegt bei DVDs bei 3,5 %. Wenn man nicht aufpasst, bezahlt man so für das vermeintliche Schnäppchen teuer Lehrgeld. Zusätzlich kommt noch der Aufwand hinzu, da man die Sendung dann beim Zoll selbst abholen muss.
Bei Sendungen unter 22 € besteht allerdings keine Zollpflicht. Allerdings kommt es manchmal vor, dass der Zoll Zweifel an dem ausgewiesenen Bestellwert hat. Es soll nämlich vorkommen, dass der Versender einen niedrigeren Bestellwert beim Zoll angibt, um so dem Kunden die Zollgebühren zu ersparen. Wenn so was vorkommt, hilft es einen Ausdruck der Bestellung beim Zoll vorzulegen.
Aber auch wenn man Bestellungen über der Zollgrenze durchführt, heisst das nicht, dass jedes Paket überprüft wird. Manchmal hat man Glück und das Paket geht ungeöffnet durch. Da meine Bestellungen bisher aber alle unter 22 € lagen, hatte ich damit noch nie Probleme.

Interessant für deutsche Kunden sind übrigens australische Versender, z.B. devoted.com.au. Da Australien wie wir auf den PAL-Standard setzt, hat man sowieso eine technische Hürde weniger. Leider gilt dort aber Regionalcode 4, im Gegensatz zum europäischen 2. Es ist allerdings so, dass der australische Markt recht klein ist. Deshalb veröffentlichen viele Studios keine extra australischen DVDs. Stattdessen wird eine europäische (meist die englische) Version genommen, die sowohl für Regionalcode 2 und 4 produziert wird und die dann in Großbritannien und Australien verkauft wird. So kann man viele australische DVDs kaufen und die ganz normal in deutschen DVD-Playern abspielen. Auf manchen Scheiben ist sogar die deutsche Sprachversion drauf, z.B. bei “Starship Troopers”. Da die DVDs dann oftmals biliger sind als in Deutschland kann sich das oft lohnen, zumal auch hier die Versandkosten recht niedrig sind, bei devoted.com.au z.B. 3,80 AU$ (2,26 € ). Eine Übersicht über die Ausstattung und die Regionalcodes der australischen DVDs findet sich auf Michael D’s DVD Liste

Allerdings sollte man sich generell bei Auslandsbestellungen auf längere Lieferzeiten einstellen. Da die Versandkosten wirklich unschlagbar sind, warten die Versender meist recht lange mit dem Versenden, um die Flugzeuge gut auszulasten. Bei meiner letzten dvdsoon-Bestellung hat es ungefähr 4 Wochen gedauert bis ich meinen Schatz in den Händen hielt.

Alien vs. Predator

Filmposter: Alien vs. Predator Bin gestern mal wieder im Kino gewesen, nach dem letzten Reinfall “7 Zwerge – Männer allein im Wald” gab es auch diesmal wieder nicht wirklich feine Kost: “Alien vs. Predator”

Die Story ist ganz schnell erzählt: in der Antarktis entdecken Satelliten eine uralte Pyramide, die sowohl ägyptische, kambodschanische als auch Maya-Ursprünge hat. Ein Wissenschaftler-Team begibt sich dorthin und gerät in einen Kampf zwischen Predator und Alien. Wer wird am Ende überleben?

Gibt nicht viel zu sagen über den Film: hanebüchene Story (vor allem das Ende ist besonders krude), farblose Darsteller und nur wenig Spannung. Einzig ein paar coole Momente werden den Film in Erinnerung behalten. So spielt Lance Henriksen, der in “Aliens” und Alien 3 den Androiden Bishop gemimt hatte, diesmal den Besitzer der Firma Weyland, die führend in der Robotik-Industrie ist. Ausserdem ist er kurz zu sehen, wie er das “Messer-zwischen-die-ausgestreckten-Finger-stech-Spiel” spielt (gibts da einen offiziellen Namen für?), das auch Bishop in “Aliens” mit Perfektion spielte. Ansonsten ist Alien vs. Predator ein typischer Popcorn-Hollywood-Film, der aus der Begegnung zweier legendärer Monster Kapital zu schlagen versucht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Man muss den Film nicht wirklich gesehen haben.

Der Herr der Ringe – Die Super Extended Edition

Mit der Erscheinung der letzten Extended Edition von “Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs” am 12. Dezember nähert sich das Herr-der-Ringe-Weihnachten der letzten 3 Jahre definitiv dem Ende. Zum Feiern und Abschied nehmen, kann man jetzt schon bei Amazon die Komplettfassung der Special Extended Editions bestellen: alle 3 Extended Edition Versionen der Filme zusammen für nur 77 €. Für 12 DVDs in einem grossen DVD-Box-Set (davon 6 DVDs Film und 6 DVDs Bonusmaterial) gar nicht mal sooo teuer ;)

The Hole

Filmposter: The Hole Bei meiner letzten Amazon-Bestellung brauchte ich noch einen Lückenfüller, der die fehlenden paar Euros auffüllt, um die Lieferung kostenlos zu bekommen. Also bestellte ich “The Hole” für 7,97 €.

Ich liebe ja coole und intelligente Filme. Dabei ist “cool” und “intelligent” relativ zu sehen. Pitch Black beispielsweise konnte wahrlich nicht durch seine altbekannte Story überzeugen. Trotzdem hat er mich total fasziniert. Der ganze Film war einfache eine coole Achterbahnfart und Vin Diesel der Zugführer. Die Story war Standard-SF, aber einfach … cool.
“The Hole” könnte auch so ein Film sein. Coole Musik, coole Darsteller, aber im Gegensatz zum SF-Genre bei denen coole Effekte viel mitreissen können, muss hier die Story das tragende Element sein. Leider gelingt dies “The Hole” nur teilweise.

Zum Inhalt: vier Jugendliche lassen sich auf einen Abenteuertrip ein. Sie lassen sich freiwillig 3 Tage in einen alten Weltkriegsbunker einsperren, um dort Spass zu haben wie ihn nur Jugendliche kennen: Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Jedenfalls erhofft sich das die Aussenseiterin Lizzie (Thora Birch), die unsterblich in den Schul-Casanova Mike Steel (Desmond Harrington) verliebt ist. Als nicht ganz so anständige Anstandsdamen kommen noch die Freunde Frankie (Keira Knightley) und Geoff (Laurence Fox) mit. 18 Tage später taucht Lizzie total verstört allein in einem Waldstück wieder auf. Anfangs weiss niemand was passiert ist …

Viel mehr kann ich zur Story eigentlich nicht schreiben, da ich sonst viel von der an sich guten Story verraten würde. Jedenfalls ist am Ende nichts so, wie es am Anfang schien.
Die Darsteller der Jugendlichen können durchaus überzeugen, trotz dass sie durch das Drehbuch nicht wirklich gefordert werden. Keira Knightley (Fansite), bekannt aus Bend it like Beckham und als Double von Königin Amidala in “Star Wars Episode I” spielt dabei eindeutig den Eye-Catcher. Wenn jemand einen Hot-Body hat dann auf jeden Fall Miss Knightley. Wow! Und einen Topless-Shot gibts auch noch.
Zurück zum Film. Während ich die Idee des Films durchaus interessant finde und die atmosphärische Ausstattung nichts zu wünschen übrig lässt, springt der Funke irgendwie nie über. Es war zwar durchaus erfrischend so gut wie keine Schockeffekte zu sehen, aber es hätte der Spannung durchaus gut getan, wenn mehr Suspense und Schocks den Zuschauer fesseln würden. So spielt die Hälfte des Films gar nicht im namensgebenden Loch, sondern beleuchtet das Drumherum. Das letzte Fünkchen um so zu Zünden wie es “Pitch Black” bei mir getan hat, fehlt einfach. Schade.

Trotzdem ist der Film kurzweilige Unterhaltung, zumal für diesen Preis. So und ich glaube ich zieh mir heute abend nochmal “Pitch Black” rein. :)

Heise-SPAM? Virus? Phishing?

Hab grad folgende Mail erhalten:

Diese E-Mail wurde automatisch generiert.Mehr Information erhalten Sie unter http://www.ix.heise.de——-

Folgende Fehler wurden aufgezeichnet:134.207.120.162_failed_after_I_sent_the_message.# 277: Giving_up_on_134.207.120.162.# 152: This_account_has_been_disabled_[#457].# 167: Remote_host_said:_delivery_error# 548: mailbox_unavailable# 305: MAILBOX NOT FOUND

STOP mailer

——-

Aus Datenschutzrechtlichen Gründen, darf die vollständigeE-Mail incl. Daten nur angehängt werden. Wir bitten Sie,dieses zu berücksichtigen.

Automatic-Mail.Config#: [ix]

*-*-* Anti_Virus: Es wurde kein Virus gefunden*-*-* ROMULUS23- Anti_Virus Service*-*-* http://www.romulus23.de

Auf den ersten Blick ist dies eine ganz normale Unzustellbarkeitsmeldung an eine Mailadresse beim Heise-Verlag. Aber erstens habe ich keine Mail dorthin geschrieben, zweitens ist die sogenannte Datenschutzerklärung sehr merkwürdig und drittens läuft auf meinem Server gar kein Anti-Virus, weshalb es auch keine Anti-Virus-Meldung geben dürfte.

Ergo ist das eine gut gemachte Virus- bzw. Phishing-Mail. Die angehängte Datei ist nämlich eine PIF-Datei, die unter Windows ausführbar ist und dann vermutlich einen Trojaner installiert. Was genau, weiss ich natürlich nicht. Aber ich finde die Fälschung wirklich gut gemacht, selbst ich wäre fast darauf hereingefallen und hätte den Anhang beinahe geöffnet. Also Vorsicht!

Herbstimpressionen

Ich hab heute mal die Speicherkarte meiner Digicam aufgeräumt und ein paar Herbstimpressionen gefunden:

Herbstimpressionen [singlepic id=185 w=160 h=120 float=left] Herbstimpressionen Herbstimpressionen [singlepic id=182 w=160 h=120 float=left] Herbstimpressionen [singlepic id=180 w=160 h=120 float=left]

Blog Backup

Ich weiss nicht mehr, was mich dazu gebracht hat, aber letztens fiel mir mal wieder der Gau ein, als ich dringend ein Backup meines Webservers benötigte, aber all-inkl.com als mein Hoster leider kein aktuelles hatte. Die dann zurückgespielten Uralt-Versionen der Dateien waren dann leider vollkommen unbrauchbar.

Jedenfalls fiel mir auf, dass ich von der Datenbank, in der alle meine Artikel meines Blogs gespeichert sind, noch nie ein Backup angelegt hatte. Was es für mich heissen würde, die Arbeit des letzten Jahres, in dem teilweise viel Herzblut, aber auch ne Menge Spass und ein paar nette Bekanntschaften stecken, zu verlieren, wage ich mir eigentlich gar nicht auszudenken. Deshalb bin ich gestern mal auf die Suche nach einer Backupmöglichkeit für meine mysql-Datenbank gegangen.

Die Backup-Dateien von phpmyadmin (im Prinzip ein SQL-Dump in Textform) finde ich äusserst praktisch, aber phpmyadmin erstellt die ja nur auf Anforderung. Um diese Dateien automatisch zu erstellen, bietet sich das Tool “mysqldump” an, das zum Lieferumfang von mysql gehört. Wenn man dieses Tool in einem cron-Job aufrufen würde, würde regelmässig ein Backup der Datenbank auf der lokalen Datenbank angelegt werden. Allerdings gehört zu einem ordentlichen Backup auch eine ordentlich Struktur. Idealerweise sollte man mehrere Backups anlegen, um auch auf sehr viel ältere Version der Daten zugreifen zu können.

Nach einer längeren Suche bin ich dann auf Automatic Mysql Backup gestossen. Dieses Skript ist ein Shell-Skript (man braucht also eine lokale Shell, hier die bash, nein, Windows hat das nicht) was mittels cron-Job aufgerufen werden kann und auf der heimischen Festplatte eine Sammlung von Backups anlegt: daily, weekly und monthly. Im Prinzip funktioniert das ganze wie das unter Linux bekannte logrotate. Wenn man automaticmysqldump täglich aufruft, wird 7 Tage lang ein tägliches Backup angelegt und danach ältere Versionen gelöscht. Zusätzlich wird 5 Wochen lang ein wöchentliches Backup angelegt und schlussendlich gibt es unendlich viele monatliche Backups. Die einzelnen Backups werden natürlich komprimiert abgelegt.
Vorraussetzung für dieses Skript ist natürlich, dass der mysql-Server auch von aussen erreichbar ist, was bei vielen Hosting-Providern leider nicht der Fall ist. Bei all-inkl.com ist das zum Glück nicht der Fall und man kann auch von extern auf mysql zugreifen.

Auf diese Weise habe ich nun immer ein aktuelles und auch weit in die Vergangenheit reichendes Backup meines Blogs. Jetzt muss ich die angelegten Dateien nur noch auf CD sichern … aber das war ja nicht Thema dieses Artikels ;)