The Hole
[singlepic id=187 w= h= float=right]Bei meiner letzten Amazon-Bestellung brauchte ich noch einen Lückenfüller, der die fehlenden paar Euros auffüllt, um die Lieferung kostenlos zu bekommen. Also bestellte ich “The Hole” für 7,97 €.
Ich liebe ja coole und intelligente Filme. Dabei ist “cool” und “intelligent” relativ zu sehen. Pitch Black beispielsweise konnte wahrlich nicht durch seine altbekannte Story überzeugen. Trotzdem hat er mich total fasziniert. Der ganze Film war einfache eine coole Achterbahnfart und Vin Diesel der Zugführer. Die Story war Standard-SF, aber einfach … cool.
“The Hole” könnte auch so ein Film sein. Coole Musik, coole Darsteller, aber im Gegensatz zum SF-Genre bei denen coole Effekte viel mitreissen können, muss hier die Story das tragende Element sein. Leider gelingt dies “The Hole” nur teilweise.
Zum Inhalt: vier Jugendliche lassen sich auf einen Abenteuertrip ein. Sie lassen sich freiwillig 3 Tage in einen alten Weltkriegsbunker einsperren, um dort Spass zu haben wie ihn nur Jugendliche kennen: Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Jedenfalls erhofft sich das die Aussenseiterin Lizzie (Thora Birch), die unsterblich in den Schul-Casanova Mike Steel (Desmond Harrington) verliebt ist. Als nicht ganz so anständige Anstandsdamen kommen noch die Freunde Frankie (Keira Knightley) und Geoff (Laurence Fox) mit. 18 Tage später taucht Lizzie total verstört allein in einem Waldstück wieder auf. Anfangs weiss niemand was passiert ist …
Viel mehr kann ich zur Story eigentlich nicht schreiben, da ich sonst viel von der an sich guten Story verraten würde. Jedenfalls ist am Ende nichts so, wie es am Anfang schien.
Die Darsteller der Jugendlichen können durchaus überzeugen, trotz dass sie durch das Drehbuch nicht wirklich gefordert werden. Keira Knightley (Fansite), bekannt aus Bend it like Beckham und als Double von Königin Amidala in “Star Wars Episode I” spielt dabei eindeutig den Eye-Catcher. Wenn jemand einen Hot-Body hat dann auf jeden Fall Miss Knightley. Wow! Und einen Topless-Shot gibts auch noch.
Zurück zum Film. Während ich die Idee des Films durchaus interessant finde und die atmosphärische Ausstattung nichts zu wünschen übrig lässt, springt der Funke irgendwie nie über. Es war zwar durchaus erfrischend so gut wie keine Schockeffekte zu sehen, aber es hätte der Spannung durchaus gut getan, wenn mehr Suspense und Schocks den Zuschauer fesseln würden. So spielt die Hälfte des Films gar nicht im namensgebenden Loch, sondern beleuchtet das Drumherum. Das letzte Fünkchen um so zu Zünden wie es “Pitch Black” bei mir getan hat, fehlt einfach. Schade.
Trotzdem ist der Film kurzweilige Unterhaltung, zumal für diesen Preis. So und ich glaube ich zieh mir heute abend nochmal “Pitch Black” rein.