WoW: Gnomeregan-Katastrophe und trotzdem noch Spass gehabt
Ich weiss ich bin böse, hab schon wieder 3 Wochen nichts von mir hören lassen
Egal, spiele sehr viel WoW in letzter Zeit und hab jetzt zu meiner Schurkin (17), Priesterin (24), Druidin (23) auch noch einen Jäger auf jetzt Level 31 gespielt. Finli heisst der gute und wie inzwischen alle meine Chars ist auch er auf Nozdormu beheimatet.
Hab ja schon bei meiner Priesterin gedacht, dass die sich – trotz Unkenrufen – sehr gut alleine spielen lässt, aber der Jäger übertrifft alles. Im Solo-Spiel ist er DIE Kampfmaschine schlechthin. Das Pet (Bär) beschäftigt den Gegner (sog. Tanken) und ich halte mit meiner Flinte drauf. Kämpfe gegen gleichlevelige Gegner sind überhaupt nicht herausfordernd und so levele ich meist in Gegenden mit Gegner die 3-4 Level über mir sind. Seit Level 20 rennt er mit dem Aspekt des Geparden auch 30% schneller, was ich wirklich gut finde. Die normale Laufgeschwindigkeit in WoW ist nämlich extrem nervig.
Heute sollte es dann die erste “richtige” Instanz für mich sein. War zwar schon mit Ixaja (Priesterin) in den Todesminen, aber die sind ja noch sehr einfach. Nach Gnomeregan sind wir zu fünft: ich Jäger (30), ein weiterer Jäger (34), 2 Paladine (27 und 28) und ein Magier (30 glaub ich). Und es entwickelte sich zur reinsten Katastrophe. Die Leute waren zwar alle lieb und nett, aber wir sind nicht weit gekommen und insgesamt 4 oder 5 mal gewiped. Zusammen mit meinem Pet hab ich sogar den meisten Schaden ausgeteilt, ein gutes Stück vor dem Magier. Als dann einer der Spieler zum Fussballtraining wollte (Samstag abend 21 Uhr – alles klar) und die Rüstung der Gruppenmitglieder total hinüber war, hat sich die Gruppe dann aufgelöst und nur ich und ein Pala sind übrig geblieben.
Von da an, hat es sich dann aber richtig gut entwickelt. Zuerst sind wir ins Sumpfland ein paar Elite-Quests erledigen. Bald waren wir zu fünft und haben richtig gut zusammen gespielt. U.a. haben wir Nekrosh das Handwerk gelegt und haben die Verschwörung der Dunkelzwerge im Dunkeleisen-Krieg aufgedeckt und verhindert. Gegen 0 Uhr waren wir dann im Sumpfland durch und mit wechselnder Besetzung sind wir dann noch in die Palisaden-Instanz in Stormwind. Da wir alle schon Level 30 waren, waren wir da zwar innerhalb 45 Minuten durch, aber auch das war noch mal richtig geil.
Was lernen wir daraus:
1. aus einer Katastrophe kann sich ganz schnell auch richtig gutes Gruppenspiel entwickeln.
2. Jäger sind nicht nutzlos!
Zum Schluss noch ein paar Screenshots:
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4 Kommentare to “ WoW: Gnomeregan-Katastrophe und trotzdem noch Spass gehabt ”