Archiv für März, 2006

WinXP auf Apple-Rechnern

WinXP auf einem Mac Der Contest Windows XP auf einem der neuen Intel-Apple-Rechner laufen zu lassen, scheint beendet. Wenn die Bilder bei Flickr nicht gefaked sind, läuft Windows XP mittlerweile nativ auf den neuen iMac und MacMini Rechnern.

Die entsprechenden Postings im onmac.net Forum sind aber grad nicht erreichbar: Thread 1, Thread 2

Sollte es wirklich geklappt haben, darf sich der Gewinner über ein Preisgeld von 12.598$ freuen.

Edit:

Jetzt ist auch noch ein video aufgetaucht, auf dem man WinXP auf dem iMac “bewundern” kann: fscklog

Freiheit für die Pos1- und Ende-Tasten

Jaa, na endlich! Endlich kann ich meine Pos1- und die Ende-Taste auf meiner Logitech PC-Tastatur ihrer bestimmungsgemässen Funktion, die sie unter Windows hatten zuführen. Im Gegensatz zu Doublecommand – was das (und noch mehr) auf dem MacMini G4 schon bot, aber bisher nicht als UniversalBinary vorliegt und somit nicht auf Intel-Mac läuft – funktioniert das in jedem Mac OSX ohne zusätzliche Software.

Einfach in die Datei ~/Library/KeyBindings/DefaultKeyBinding.dict folgendes reinschreiben:

/* Home/End keys more like Windows */
{
“UF729″ = “moveToBeginningOfLine:”; /* home */
“UF72B” = “moveToEndOfLine:”; /* end */
“$UF729″ = “moveToBeginningOfLineAndModifySelection:”; /* shift + home */
“$UF72B” = “moveToEndOfLineAndModifySelection:”; /* shift + end */
“^UF729″ = “moveToBeginningOfDocument:”; /* control + home */
“^UF72B” = “moveToEndOfDocument:”; /* control + end */
}

Vermutlich müsst ihr aber vorher noch den Ordner ~/Library/KeyBindings anlegen. Nach dem neu starten eines Programms, ist das sofort aktiv, im Finder erst nach neu anmelden.

Leider hat die Lösung einen Nachteil: Firefox hält sich nicht dran. :( Weiss einer warum?

via switch via theflow

100 für 89

Bei Plus kann man 100 € für 89 € kaufen. Glaubt ihr nicht? Seht selbst

via Lawblog

Apple MacIntel II

So, nachdem ein langes Wochenende mit meinem neuen Apple MacMini Core Duo hinter mir liegt, mal ein kleiner Fazit-Artikel.

Wie im ersten Artikel ja schon angedeutet, greift der neue MacMini fast alle meine Kritikpunkte auf. Eigentlich ist der Mini jetzt das, was er schon von Anfang an sein sollte. Ein kleiner Freund mit genügend Pferdestärken für das produktive Arbeiten mit fast allem was das Computer-Herz begehrt. Dazu genügend Schnittstellen nach aussen und fertig ist das MediaCenter made by Apple.

Das klingt jetzt etwas euphorisch, aber im Prinzip stimmt das so, auch wenn noch ein paar Kleinigkeiten fehlen um den Mini wirklich zum Mediacenter zu machen. Hier mal ein paar Dinge die mir aufgefallen sind:

  • die 512 MB RAM die in allen Modellen standardmässig verbaut werden, sind viel zu wenig, vor allem wenn man mit Rosetta – der PowerPC-Emulierung, um PowerPC-Programme auf der Intel-CPU auszuführen – arbeiten muss, geht der Rechner deutlich in die Knie, weil er laufend auf die langsame Festplatte auslagern muss.
  • Der Preis bei Apple für 2 GB RAM ist immer noch unverschämt, habe mir meinen RAM deshalb lieber in Frankfurt bei arlt.com abgeholt
  • Man kann das MacMini-Gehäuse nicht ohne deutlich sichtbare (allerdings nur von unten) Spuren öffnen 8S
  • Wenn man erstmal mindestens 1 GB RAM installiert hat, fliegt der Rechner nur so! Der Performance ist genau so, wie ich sie mir erwartet habe.
  • Der Intel Core Duo kann ohne Probleme und ohne Ruckeln HDTV-Filme in höchster Auflösung (1080p) abspielen, sehr gut!
  • Selbst Spiele laufen deutlich schneller als auf dem alten G4-Mini, World of Warcraft läuft je nach Umgebung mit 10 bis 30 FPS mit Standard-Grafiksettings in 1440×900er Auflösung, für einen Massen-Raid zwar noch immer zu wenig, aber für Otto-Normal-Spieler durchaus ausreichend.
  • Die Rosetta-Emulation funktioniert erstaunlich gut und ist nahtlos in das System integriert. Bei Universal Binary Programmen – also Programme die sowohl als Intel- als auch PowerPC-Version vorliegen – kann man beliebig einstellen, ob sie nativ (Intel) laufen sollen oder emuliert als PowerPC-Programm. Sinnvoll ist letzteres zum Beispiel bei Quicktime, weil zwei der wichtigsten Codecs bisher nur als PowerPC-Version verfügbar sind: Flip4Mac für wmv-Dateien und DivX6Mac für alle DIVX-Filme.
  • Quicktime in Rosetta läuft allerdings grausam lahm, ich habe ein paar WMV-codierte Filme hier liegen, die selbst ohne Zoom in Originalauflösung (ungefähr 400×300) extrem ruckeln, wird Zeit dass Flip4Mac als Universal Binary kommt
  • bei Mat on Macs gibt es eine schöne Zusammenfassung, wie man DIVX, VLC und MPlayer nativ auf Intel-Prozessoren ausführen kann.
  • Schade, dass der Migrationsassistent von MacOS – mit dem man seine Einstellungen und persönlichen Dateien vom alten auf den neuen Mac sehr einfach kopieren kann – auf ein Firewire-Kabel angewiesen ist und nicht über Ethernet funktioniert. Nur dafür ein FW-Kabel kaufen, war mir dann doch zu viel. So habe ich alles per Hand kopiert … und es lief trotzdem 1A :)
  • Die Frontrow-Fernbedienung ist für meine Patsch-Hände fast zu klein, trotzdem ist es ein nettes Gimmick. Hoffentlich schafft es aber Apple mal endlich, die langen Ladezeiten abzustellen, wenn man in einen Filmeordner geht, der nicht nur Quicktime-Dateien enthält, sondern auch WMV- oder DIVX-Sachen. Das war auf dem alten Mini genauso lahm wie auf dem neuen.
  • Die Lautstärke ist immer noch angenehm leise, trotz des neuen Prozessors. Vor meinem RAM-Upgrade war er sogar noch leiser wie der alte, jetzt nach dem Upgrade laufen die Lüfter irgendwie etwas lauter finde ich. Keine Ahnung ob es an meinem amateurhaften Öffnen des Gehäuses liegt oder am vielen RAM. Übrigens ist das Superdrive im neuen Mini wesentlich leiser als das Combodrive im alten Rechner. Schön!
  • Verschiedentlich wird von schlechterer Empfangsqualität bei Bluetooth und Airport Extreme (WLAN) berichtet. Da ich beides nicht nutze, kann ich dazu leider nichts sagen.
  • Um wirklich 100%ig als Mediacenter geeignet zu sein, wäre wohl noch ein zweiter Monitor/TV-Ausgang erforderlich. Da nur ein Ausgang da ist, kann man ihn entweder nur an den Monitor hängen oder nur über einen DVI/HDMI-Konverter an den (brandneuen) Fernseher.

So und jetzt kauft euch bitte auch alle einen Apple-Rechner, ihr werdet ihn lieben :D

23:42 Uhr Cologne

12:50 irgendwo in Holland

Ein MacMini unter vielen verlässt das Apple-Zentrallager.

23:42 Uhr Köln-Bonn Flughafen

Wie aus übereinstimmenden Quellen berichtet wird, wurde heute nacht gegen 23:42 Uhr ein MacMini 1,67 GHZ Core Duo gesichtet. Gut unterrichtete Kreise berichten, dass noch heute mit einer Auslieferung zu rechnen ist.

8:04 Uhr Ginsheim-Gustavsburg

Die Gerüchte dieser Nacht verdichten sich: Der MacMini ist tatsächlich an seinen Bestimmungsort unterwegs.
Destination: Mainz

11:37 Uhr Mainz

Juhu! Er ist da! *froi* Funktioniert bisher einwandfrei, da ich aber noch im Büro bin, kann ich noch nichts richtig ausprobieren, weil mir auch der Netzzugriff fehlt. Ab 16 Uhr kann ich dann näheres berichten.

Windows gegen MacOS

Hmm, eben versucht eine 1GB-Datei von meinem Mac-Rechner auf den WinXP Rechner zu übertragen:

1. Versuch

Mit Windows auf die Samba-Freigabe des Mac-Benutzers zugriffen – klappt. Übertragungsrate: 40kb/sec. Nach 20 Sekunden frustriert abgebrochen.

2. Versuch

Ein bisschen mit Sharepoints rumgespielt. Selbes Ergebnis. Auch abgebrochen.

3. Versuch

Mit MacOS die Datei auf die Samba-Freigabe meines Linux-Servers kopiert. Hat (geschätzte) 5 Minuten gebraucht. Mit dem Windows Commander kopiere ich die Datei grad auf den XP-Rechner, angezeigte geschätzte Zeit: 1 Stunde ;|

Sollte das einem zu denken geben?