Online-Petition gegen Netzsperren


Die Online-Petition gegen Netzsperren und Internet-Zensur entwickelt sich zu einem vollen Erfolg. Zumindest wenn man den Erfolg an der Anzahl an Unterzeichnern misst (aktueller Stand: 65436 sog. “Mitzeichner”). Ob sie auch was bewirkt, halte ich für sehr zweifelhaft. Zu sehr haben Frau von der Leyen und ihre Kollegen mit fadenscheinigen Argumenten, die die Realität verdrehen bis unkenntlich machen, eine Verordnung durchgepeitscht, die das plakatierte Ziel niemals erreichen wird und stattdessen nur Begehrlichkeiten weckt, auch andere missliebige Inhalte im Netz zu sperrenverdecken.

Wer noch unterzeichnen möchte, kann dies auf den Seiten des Bundestags tun: Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten

Um die Gefahren der geplanten Stopp-Seite beim BKA zu demonstrieren, finded bei mogis ein Kleines Experiment. Je nach Browser und Betriebssystem unterschiedlich, ist es möglich als ahnungsloser Surfer auf der “Kinderporno-Stopp-Seite” zu landen und es überhaupt nicht zu merken. Prefetching macht es möglich. Wenn man bedenkt, dass es vorgesehen ist, jeden Zugriff mitzuloggen und die Daten zu speichern, sollten bei jedem die Alarmglocken schrillen … ausser bei Frau Leyen natürlich.

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